Fahrraddiebstahl – So haben Langfinger keine Chance
Das Fahrrad – im Frühling wird es wieder aus der Garage oder dem Keller geholt und auf Hochglanz poliert. Eventuelle Schäden der letzten Saison werden repariert, spröde gewordene Teile ausgetauscht. Mountainbikes oder Rennräder sind schließlich ein wertvolles Gut – Profiräder können mehrere tausend Euro kosten. Umso ärgerlicher, wenn sich Fahrraddiebe den High-Tech -Drahtesel unter den Nagel reißen. Rund 450.000 Räder werden jährlich in Deutschland geklaut. Damit man vor bösen Überraschungen gefeit ist, sollten folgende Tipps beachtet werden.
Das perfekte Schloss
Ein einfaches Nummernschloss reicht meist nicht aus, um Fahrraddiebe abzuhalten. Am sichersten sind Bügelschlösser – etwa von der Marke Abus. Ein Schloss sollte allerdings nicht mehr kosten, als 10 Prozent des Fahrradneuwerts. Am besten Rahmen und Hinter- bzw. Vorderrad fest anschließen.
Kettet man das Rad an einen Zaunpfosten oder an ein Straßenschild, sollten diese so hoch sein, dass Diebe das Rad nicht samt Schloss darüber hinweg heben können. Das Rad nicht in die dunkle Ecke stellen, sondern besser an einem sichtbaren, vielbesuchten Ort abstellen. Wenn alle Vorsichtsmaßnahmen nichts gebracht haben und das Rad trotzdem weg ist, am besten mit allen Informationen (Rahmennummer, Marke, Hersteller) direkt zur Polizei gehen und den Diebstahl melden.
MehrCrossbiken: Ab ins Gelände!
Crossbiken – dieser Trendsport ist nichts für Sonntags(rad)fahrer und Saubermänner! Denn hier geht’s richtig zur Sache: Über Stock und Stein, Wurzeln, Geröll – auch bei Regen, Matsch und Kälte. Beim Crossbiken wird man schon mal dreckig, schließlich geht’s immer querfeldein, die Mountainbikes schlängeln sich zwischen Bäumen, Gebüschen und Sträuchern hindurch. Feld- und Waldwege werden erkundet – manch einer nennt das Crossbiken daher auch „Waldbiken“.
Fahrraderlebnis für Naturfans
Genau deshalb eignet sich diese Art von Biken besonders für Naturfans, die nicht gern immer geradeaus auf dem Asphalt radeln. Wer auf konventionellen Verkehrsstraßen seiner Leidenschaft im Sattel nachgeht, muss mit schlechter Auspuffluft und störendem Autolärm zurechtkommen. Im Wald erwartete einen hingegen nur Ruhe – und das Quietschen der eigenen Reifen.
Ideal für die Entdeckungsreise durch Wiesen und Wälder auf zwei Rädern sind Crossräder. Sie werden für den Offroadeinsatz konzipiert und verfügen deshalb über breitere Reifen, bessere Bremsen und eine kleinere Übersetzung.
Die Bikes wurden auf das Wesentliche reduziert – dennoch muss man für ein solches Crossrad etwa 1.000 Euro bezahlen. Neben dem passenden Bike ist auch ein Fahrradhelm ein Muss – schließlich kann man schnell mal umkippen, wenn es so rasant zugeht.
Auch eine regen- und winddichte Sportjacke sollte beim Crossbiken immer mit dabei sein (zum Beispiel unter http://www.trikot.com/Jacken:::3.html). Ansonsten gilt es zu beachten, ob das Fahrradfahren erlaubt ist. Vor allem in Naturschutzgebieten muss erst nachgefragt werden, bevor man sich auf den Sattel schwingt.
MehrGeschichte er-radeln – ungewöhnliche Radtouren für den Frühling
Nicht nur Wälder, Berge und Natur können mit dem Rad entdeckt werden, sondern auch Geschichte! Längst gibt es auch Radtouren, die Kulturhungrige zufriedenstellen. Folgend eine Auswahl der interessantesten Kultur-Radtouren in Europa.
Der Mauer-Radweg
In Deutschlands Hauptstadt Berlin sind die Spuren europäischer Geschichte noch gegenwärtig und deutlich zu erkennen: Die Radtour entlang der Berliner Mauer lädt ein zum Eintauchen in vergangene Zeiten.
Der Berliner Mauerweg ist somit nicht nur eine sportliche Herausforderung, sondern wird durch Einblicke in die Teilung Deutschlands ergänzt. In diversen Etappen führt der Radweg vorbei am Hochbunker Humboldthain, am Holocaust-Mahnmal, am Zentrum der geplanten Welthauptstadt Germania und an ehemaligen Wachtürmen. Die Tour dauert etwa drei Stunden und ist 15 Kilometer lang.
MehrFrühlingstrend: Blitzschnell ans Ziel mit den neuen E-Bikes!
Schon wieder von einem blitzschnellen Rad überholt worden? Dann könnte es sein, dass der Konkurrent nicht auf einem konventionellen Rad sitzt, sondern auf einem E-Bike! Die elektrischen Drahtesel werden immer öfter in Großstädten und auch auf dem Land gesichtet – kein Wunder, vereinen die Bikes doch die Vorteile eines Rads mit denen eines Motorrollers!
Umwelt und Geldbeutel schonen
Die neuen Bikes mit elektrischer Trittunterstützung erreichen Geschwindigkeiten bis zu 30 Stundenkilometer – und das bei einer Reichweite von bis zu 50 Kilometern. Neben dem flotten Fahrgefühl haben die E-Bikes noch den Vorteil, dass sie sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel schonen. Da ein E-Bike auch kein Benzin benötigt, bringt es eine deutliche Kostenersparnis, wenn man den Weg zur Arbeit statt mit dem Auto oder dem Motorrad mit einem E-Bike zurücklegt.
Ganz deutlich wird dies, wenn man sich darum bemüht, die Kosten für eine Motorradversicherung zu vergleichen. Für den Elektrodrahtesel braucht es weder eine Versicherung, noch müssen Steuern bezahlt werden. Vor allem für Großstädter, die regelmäßig Kurzstrecken zurücklegen, rentiert sich ein „Pedelec“ – wie die Räder der neuesten Generation auch genannt werden – bestimmt.
MehrAutsch! Worauf Männer beim Radfahren achten sollten
Immer wieder geistert die Schlagzeile „Impotent durch Radfahren“ durch die Medien. Was ist tatsächlich dran an dieser Aussage? Radfahren gilt als gesunder Sport, doch tatsächlich sind Männer, die sehr häufig lange Radtouren unternehmen, von Impotenz stärker betroffen als ihre Geschlechtsgenossen. Doch „richtiges“ Radfahren kann Abhilfe schaffen – dafür genügt es, einige kleine Ratschläge zu beachten.
Urologe rät zur Achtsamkeit
Der Londoner Urologe Vinod Nargud hat im Fachblatt „BJU International“ seine Forschungen zum Thema Impotenz bei Männern und Radfahren vorgestellt. Laut Nargud kann dauerhaftes und langes Radfahren bei Männern leichte Probleme im Genitalbereich bis hin zu Impotenz verursachen. Mountainbiker würden leicht Anomalien im Bereich des Hodensacks entwickeln, diese empfindliche Region ist anfällig für Entzündungen.
Nargud will auch herausgefunden haben, dass die während des Radfahrens entstehende Hitze in der Beckengegend eine verringerte Spermienfunktion die Folge sei – diese Theorie ist allerdings durchaus sehr umstritten.
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